Wie oft Firmen Teamwear nachbestellen: Zahlen aus 1.552 Rechnungen

Wie oft bestellen Firmen Teamwear nach? 63 % der Firmen bestellen nach dem ersten Auftrag noch einmal, im Mittel nach 95 Tagen. Der erste Auftrag umfasst im Mittel 50 Teile. Das zeigt unsere Auswertung von 1.552 Rechnungen von Januar 2021 bis September 2026.

Wir haben alle 1.552 Rechnungen ausgewertet, die Shirt Waiter zwischen Januar 2021 und September 2026 geschrieben hat. Die vier wichtigsten Ergebnisse vorweg:

  • 63 % der Firmen bestellen nach dem ersten Auftrag noch einmal.
  • Die zweite Bestellung kommt im Mittel (Median) nach 95 Tagen.
  • Der erste Auftrag umfasst im Mittel 50 Teile. Fast die Hälfte startet mit weniger.
  • November ist der stärkste Liefermonat, mit rund 50 % mehr Rechnungen als im Monatsschnitt.

Zahlen dazu gibt es sonst kaum, weil Händler und Veredler ihre Daten selten offenlegen. Deshalb stehen sie hier, mit Methode, damit du sie für die eigene Planung nutzen kannst.

Wie viele Firmen bestellen Teamwear nach?

63 % der Firmen haben nach ihrem ersten echten Auftrag mindestens ein zweites Mal bestellt. Als echter Auftrag zählt eine erste Rechnung ab 100 Euro, Basis sind 242 Firmen. (Muster und Kleinstbestellungen verzerren sonst das Bild.)

Für die Planung heißt das: Teamwear ist selten ein einmaliges Projekt. Neue Leute kommen dazu, Größen fehlen, ein Event steht an. Wer beim ersten Auftrag Druckdaten, Modell und Farbe sauber festhält, spart sich beim zweiten Mal die Abstimmung.

Wann kommt die zweite Bestellung?

Im Mittel 95 Tage nach der ersten, also nach gut drei Monaten. Ein Viertel der Firmen bestellt schon innerhalb von 31 Tagen nach, drei Viertel innerhalb von 213 Tagen. Basis sind 152 Firmen, die wiedergekommen sind.

Abstand zur zweiten BestellungTage
schnellstes Viertelbis 31
Mitte (Median)95
drei Viertel der Firmenbis 213
152 Firmen mit mindestens zwei Bestellungen, Januar 2021 bis September 2026

Wie groß ist der erste Auftrag?

Der erste Auftrag umfasst im Mittel 50 Teile. 47 % der Firmen starten mit weniger als 50 Teilen, zwei Drittel mit weniger als 100. Basis sind 239 Firmen.

Erster AuftragTeile
kleinstes Viertelbis 16
Mitte (Median)50
drei Viertel der Firmenbis 101
Anteil unter 50 Teilen47 %
Anteil unter 100 Teilen66 %
239 Firmen, erste Rechnung ab 100 Euro, nur eindeutig zählbare Textilteile

Wer unsicher ist, wie viele Teile es werden, fängt also in guter Gesellschaft klein an. Mit 30 oder 50 Teilen lässt sich beim zweiten Mal gezielt nachlegen, wenn klar ist, welche Größen fehlen.

Womit steigen Firmen ein?

Mit dem T-Shirt. Es steht in 48 % aller ersten Rechnungen, der Hoodie in 34 %. Viele bestellen beim ersten Mal mehr als eine Produktart, deshalb ergeben die Anteile zusammen mehr als 100 %.

Produkt in der ersten RechnungAnteil
T-Shirt48 %
Hoodie34 %
Sweatshirt12 %
Tasche7 %
Poloshirt6 %
Mütze5 %
Jacke2 %
Mehrfachnennung möglich, 239 Firmen

In welchem Monat wird am meisten geliefert?

Im November. 161 Rechnungen fallen in diesen Monat, rund die Hälfte mehr als im Monatsschnitt. Ein zweiter Höhepunkt liegt im Mai und Juni (121 und 120), am ruhigsten sind Januar und Februar (62 und 64).

Der November-Höhepunkt kommt von den Weihnachtsgeschenken für das Team. Wer im November anfragt, konkurriert mit allen anderen um dieselben Produktionsplätze. Bei drei bis vier Wochen Lieferzeit lohnt es sich, Weihnachtsware schon im September oder Oktober festzumachen.

Wird mehr gedruckt oder gestickt?

Eher gedruckt. Wo die Veredelung als eigene Position auf der Rechnung steht (386 Rechnungen), ist es in rund zwei Dritteln Druck, in knapp einem Drittel Stick, in 22 Fällen beides. Bei den übrigen Rechnungen ist die Veredelung im Stückpreis enthalten und lässt sich nicht zuordnen. Die Quote ist deshalb eine Annäherung.

So haben wir gezählt

  • Quelle: alle 1.552 Ausgangsrechnungen von Shirt Waiter aus unserer Buchhaltung (Lexware Office), 5. Januar 2021 bis 9. September 2026, ausgewertet am 12. September 2026.
  • Stornierte Rechnungen (151) und Kleinstrechnungen eines Marktplatz-Kontos sind herausgerechnet.
  • Als erster echter Auftrag zählt die erste Rechnung einer Firma ab 100 Euro.
  • Teile zählen nur, wenn sie eindeutig als Textil erkennbar sind (ohne Veredelung, Versand und Muster). Die Stückzahlen sind deshalb eher zu niedrig als zu hoch.
  • Veröffentlicht werden nur zusammengefasste Werte. Keine Firmennamen, keine Einzelbeträge.

Die Zahlen zum ersten Auftrag und zur Saison sind zuerst in unserem Gastbeitrag bei Startup Valley erschienen. Wenn du die Daten zitierst, freuen wir uns über einen Link auf diese Seite.

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